Über uns:


Unsere Schafe:

Wie wir zu Schafen gekommen sind? : Eigentlich sind die Schafe zu uns gekommen.

Wir haben 1998 in Bockholt gebaut. Direkt hinter unserem Grundstück befinden sich Wiesen mit Nachklärteichen, die zum Wohngebiet gehören. Der Erschließer des Neubaugebietes schaffte Schafe an, um die Wiese kurz zu halten. Da wir sehr tierfreundlich sind, haben wir uns schnell mit diesen "Schäfchen" angefreundet. Zu dem Zeitpunkt bestand die Herde aus Gebrauchsschafen (Texel-/Fleischschafkreuzungen). Wir haben uns dann im Laufe der Zeit immer intensiver um die Tiere gekümmert. Im Januar 2004 haben wir die ca. 14 Tiere umfassende Herde übernommen und wollten die Herde mit einer besonderen Schafrasse vergrößern. über die "Gesellschaft zur Erhaltung alter Haustierrassen" sind wir dann auf das Coburger Fuchsschaf gekommen, eine wunderschöne alte Landschafrasse, die in Deutschland fast ausgestorben war (siehe Zuchtziel).

Unsere ersten Coburger Fuchsschafe kamen von einem Landschaftspflegebetrieb aus Thüringen. Das war im Mai 2004. Drei Muttertiere und ein Lammbock bildeten unseren Grundstock. Unser Thüringer Lammbock erfüllte vollends unsere Erwartungen. Er hatte sämtliche Muttertiere gedeckt und im Februar/März 2005 hatten wir eine große Geburtswelle. Auch unsere Gebrauchsschafe zeichneten sich durch sehr leichte Geburten aus, was vorher leider nicht immer der Fall war.

Auf Anregung von Züchterkollegen entschlossen wir uns im Frühjahr 2005 die Fuchsschafzucht als Herdbuchbetrieb (Zucht nur mit eingetragenen Zuchttieren) zu betreiben.

Im März 2005 kamen dann ein gekörter Bock und ein Muttertier aus dem Rheinland und zwei tragende Muttertiere aus dem Weser-Ems-Zuchtgebiet zu uns. Die beiden Weser-Ems-Tiere bescherten uns im Mai 2005 unseren ersten Herdbuchnachwuchs (jeweils Zwillinge) Unser rheinisches Pärchen fühlte sich in Norddeutschland so wohl, dass im August 2005 nochmals Zwillinge zur Welt kamen.

Mittlerweile umfasst unsere Herde um die 40 Tiere. Von den Gebrauchsschafen haben wir uns im Laufe der Zeit getrennt (außer von einem Jährling), so dass unsere Herde nur noch aus reinrassigen Coburger Fuchsschafen besteht.

Auch wir müssen natürlich von Zeit zu Zeit mal Tiere zum Schlachter bringen. Das gehört einfach dazu. Aber viel lieber verkaufen wir gute Tiere in gute Hände. Bis jetzt haben wir nur positive Erfahrungen mit dem Verkauf von Tieren gemacht. Sie sind alle in kompetente Hände gekommen und wir stehen mit etlichen neuen Besitzern in regem Kontakt.

Da wir eine engagierte Herdbuchzucht betreiben, legen wir Wert darauf, nur mit erstklassigen Tieren zu züchten und besondere Blutlinien zu entwickeln.

Durch Fachliteratur, intensive Gespräche mit Kollegen, Schaffreunden und Lehrgängen (Schafhalterlehrgang, Seminar Tiergesundheit an der TiHo Hannover usw.) haben wir unsere Schafkenntnisse seither permanent erweitert. In diesem Zusammenhang ist der Schafhalterlehrgang, der alljährlich von der Landwirtschaftskammer Kiel angeboten wird, sehr zu empfehlen. Im Rahmen seiner Weiterbildung hat mein Mann im September 2006 den Abschluss als Tierwirt Fachrichtung Schäferei absolviert und ist sogar seit Oktober 2008 frisch gebackener Schäfermeister.

Schafe sind nun schon seit einigen Jahren unsere Leidenschaft. Es ist ein ehrliches Hobby, denn Tiere lügen nie, im Gegensatz zu vielen Menschen. Es gibt nichts schöneres, wenn man abends beim Füttern den zufriedenen und glücklichen Schafen zuschaut oder einfach nur mal auf der Wiese sitzt und sich an dem schönen Bild der Fuchsschafe erfreut. Eine wirklich wunderschöne Schafrasse, die man nur weiterempfehlen kann.

Aber wir haben nicht nur unsere Schafe, sondern auch noch unseren Garten, den wir selbst angelegt haben und ständig weiter entwickeln.

Am Anfang, nachdem das Haus fertig gestellt war, gab es auf dem Grundstück nur Lehmboden und Steine, Steine, Steine. Wir waren also im wahrsten Sinne des Wortes steinreich.

Erstmal wurde Rasen eingesät und einige wenige Beete angelegt. Nach kurzer Zeit grünte und blühte es und wir entdeckten unsere gärtnerische Ader. Der große Rasen wurde im Laufe der Zeit immer mehr und mehr abgestochen und neue Beete angelegt mit vielen alten und historischen Rosen.
Mittlerweile umfasst unser Sortiment ca. 50 verschiedene Rosen. Wobei wir nicht nur alte und historische Rosen, sondern auch einige moderne Züchtungen im Nostalgiestil haben. Hinzu kommen natürlich auch viele besondere, teilweise auch seltene rosenbegleitende Stauden, viele Zwiebelblumen, Buchs, diverse Gehölze und Clematis und als Höhepunkt im Mai unsere Strauchpäonien.
Unser Garten lebt von vielen verschiedenen Sitzplätzen, Dekoelementen, unserem Gewächshaus und unseren Gemüsehochbeeten. Wir versorgen uns nämlich im Sommer fast ausschließlich aus unserem Garten, ohne Chemie. Lecker und gesund.

Viel Spaß beim Stöbern auf unserer Homepage

Susanne Borchardt

Im Mai 2007

   
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